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"Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten Jahs erzählen." (aus der Bibel, Psalm 118, Vers 17)

Der Traum von der ewigen Jugend


Gold im Zahn, Silber im Haar und Blei in den Knochen. Dieser flotte Spruch tröstet uns nicht darüber hinweg, dass unsere Jahre auf dieser Erde gezählt sind. Die ersten Fältchen, die ersten Wehwehchen: Die biologische Uhr tickt.
Wissenschaftler arbeiten am "ewigen Jungsein". Dazu dringen sie tief in den menschlichen Organismus ein und knacken den Code der menschlichen Erbinformation. Jede Zelle trägt diesen General-Bauplan in sich und leistet dennoch nur eine spezielle Aufgabe. Man nimmt an, dass ein "Ausschalt-Protein" die Informationsträger "putzt" und die Zellen so zwingt, sich um ihren Job zu kümmern - Meister Propper in Klein. "Alles eine Frage der Wartung", meint ein Biologe des Massachusetts Institute of Technology, wo das "zellbiologische Altern" erforscht wird.
Forschung, Wissenschaft und Technik haben unser Leben schon enorm verlängert. Immer mehr Teile unseres Körpers sind ersetzbar - durch Minicomputer und -armaturen oder tierische Organe. In zehn Jahren leben wesentlich mehr Menschen jenseits der 100er Grenze - aber wohl auch im Pflegeheim.

Auskosten, so lange die Uhr tickt

Mancher schlief früher friedlich ein. Es ist nicht nur der Technik zu verdanken, dass viele heute länger "am Leben" erhalten werden. Es ist auch unser Allwissen, unsere Aufgeklärtheit. Es gibt ja angeblich kein Leben nach dem Tod. Also: Jeder Tag zählt. Auskosten will man, so lange die Uhr tickt.

Christen wissen:
Was wir auf der Erde "erleben", ist nur eine Wartestation.
Jesus Christus selbst hat es versprochen: "Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen." (Johannes-Evangelium, Kapitel 14) Und wie kommt man dahin? Gene aufmöbeln? Nein!
"Ich bin der Weg" sagt Jesus von sich.
Es geht nicht darum, biologische Informationen a la Meister Propper aufzupolieren, sondern um eine tiefergehende Information: die über mein "Ich". Dort findet sich so viel Schmutz und Böses. Mein eigenes Leben verhindert, dass ich meine Aufgabe erfülle. Und dass ich den eigentlich geplanten Weg gehe. Der Sinn meines Lebens definiert sich dadurch, wofür ich lebe. Und je wertvoller das ist und je länger es hält, desto wertvoller wird mein Leben.
(H)
Welcher Schmutz hindert mich, den Weg mit Jesus zu gehen? Planen Sie über den Tod auf der Erde hinaus - nicht nur in Fragen der Erbfolge und der Grabpflege!