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Jesus ist das Licht der Welt, nicht Bruce Lee, nicht Extasy"
Ein Ex-Polizist wirbt für Jesus

Ein Gespräch mit Thomas Meyerhöfer, 1998, nachdem er die Leitung der neuen Arbeit von “Nightlightstation” übernommen hat. Aus dem Jahr 2000.

Zehn Jahre war er Polizeibeamter, bannte auf Videofilm, wenn es bei Demos oder Fußballspielen zu hoch her ging, wenn Steine und Fäuste flogen. Fliegender Wechsel zur Bibelschule im oberbergischen Bergneustadt: Erneut drei Jahre Ausbildung, dann Umzug ins Missionshaus: als Öffentlichkeitsreferent und Journalist schrieb er über Mission, filmte Missionare und ihr Land. Seit wenigen Monaten hat Thomas Meyerhöfer (36) einen neuen Job. Sollte man sagen: Manager? Missionar? Lokführer? Zumindest treibende Kraft von „Nightlight Station”. Ein „Bahnhof” im Dunkel der Welt, ein Haltepunkt für rastlose junge Leute.

Anbiedern durch junge Sprache? “Nein!”
Ein paar graue Haare hat er schon, doch da sitzt mir gegenüber ein Christ, der jung geblieben ist - zumindest jünger als andere: im Denken, im Fühlen. Ein „Berufsjugendlicher?” Nein, das lehnt er ab, der vierfache Familienvater. Die Art von Anbiederung durch „jugendliche Sprache” würden junge Leute überhaupt nicht mögen. „Die merken, ob Du noch Du selbst bist.” Aber sein Herz: das schlägt für die Jugend in Deutschland. Er sieht, was los ist. Und da leidet er mit. „Die Jugend ist total liebenswert!” Es ist schwer zu schreiben, was der gebürtige Stuttgarter empfindet. Und wie ehrlich er es meint. Aber er sieht die Einsamkeit, die Verzweiflung, die Schreie nach Liebe. Und er kann nicht anders, will nicht vorbeisehen, will kein Christ sein, der träge in der Ecke sitzt, während Menschen verlorengehen.


Arrogante Jugendarbeit

Zehn Jahre lang lernte er die Sprache der Domonstranten, suchte den Kontakt. Über fünf Jahre sah er, wie Missionare in aller Welt ihre Arbeit tun: indem sie auf die Bewohner ihres Landes eingehen. „Nur wir in unserer Jugendarbeit sind so arrogant, nicht einmal zu fragen, was die Jugendlichen beschäftigt.”
„Du mußt wissen, das Dein Gegenüber träumt”, versichert Thomas Meyerhöfer. „Wenn Du das weißt, dann kannst Du in die Träume rein.”
Die erreichen, die kein Buch in die Hand nehmen
Irgendwann entdeckte er dann die Chancen der neuen Medien: neben dem Radio das Internet - als Möglichkeit die zu erreichen, die heute selten bis gar nicht ein Buch in die Hand nehmen. Die Idee von „nightlight station - m.e.e.t. J.e.s.u.s.” war geboren.
Sein Ziel: Jesus bekanntmachen. „Wir reden über Jesus Christus. Über das Leben. Und über den Glauben. Wieso, weshalb und vor allem: wie!” heißt es in einer Info.


Nightlight ist nicht gleich Meyerhöfer

„Nightlight Station” ist nicht gleich Thomas Meyerhöfer. Aber seine Ideen spiegeln wider, was auch die anderen motiviert: die Toningenieure, Moderatoren, Grafiker, Streetworker, Musiker.... Sie alle zusammen stürzten sich für die neue Sache gleich auf vier „Arbeitsbereiche”:
„Nightlight Radio” sendet donnerstags
- von 21 Uhr bis 22.30 Uhr im Internet und anschließend
- von 23:30 bis 0:00 Uhr auf Mittelwelle, Radio Luxemburg (RTL) 1440 kHz und über
- den Satelliten ASTRA 1A (19,2°) Transponder: Super RTL, Downlink Frequenz: 11,391 MHz, Ton Unterträger: 7,74 oder 7,92 MHz.
Zeitgleich können Hörer anrufen, emails schicken oder faxen. Wenn sie wollen, gehen sie auf Sendung: können sagen, was sie denken. Die Moderatoren fungieren als Gesprächspartner und Zuhörer, bei gravierenden Problemen als Vermittler an spezielle Einrichtungen. Interviews, Studiogäste, Predigt (wirklich: kurz) und Musik - das ist die Mischung.
Ebenfalls donnerstags, jeweils ab 20 Uhr, ist die „SOS!Line” von „Nightlight Talk” geschaltet: 02261 479 502 - das ist die Nummer zum Zuhören, Helfen, Trösten, Vertraulichkeit garantiert - bis in die frühen Morgenstunden. Zu allen übrigen Zeiten läuft unter dieser Nummer eine Kurzpredigt. „Nighlight Talk” bedeutet aber auch viel Briefpost und emails zu beantworten. Schließlich ist Technik nur Hilfsmittel.
Die simpelste Art ist der „nightlight flight”: bunte Flyer zum Verteilen überall und von jedermann. Eine Art, selber mitzumischen und ein „Licht” zu sein für Jesus.
Moderner: „nightlight Web” - Evangelisation im Internet unter www.nightlight.de Mehr als virtuell. Ein Fahrplan fürs Leben, mit „bahnbrechender” Kurzpredigt, prämiertem Web-Design und allen genannten Ein- und Umstiegsmöglichkeiten. Ein Stolperstein für web-surfer.


Haltepunkt zum neuen Leben

Bei alledem nehmen die Macher von nightlight kein Blatt vor den Mund. Thomas Meyerhöfer zitiert aus dem Johannes-Evangelium (Kapitel 8, Vers 12): „Ich bin das Licht der Welt”. Anders formuliert: „Jesus ist das Licht der Welt, nicht Bruce Lee, nicht Extasy!” Alles außerhalb sei Finsternis. Und dieses „Licht im Dunkel” soll nightlight sein, ein Haltepunkt, eine „station” zur neuen Orientierung. Es könnte der Bahnhof zum wahren Leben sein... Vorsicht am Bahnsteig, sonst ist der Zug abgefahren.
email: infoATnightlight.de
SOS!Line: 02261 - 479 502; Fax: 02261 - 479446
Brief: Nightlight Station, Postfach 1459, D-51692 Bergneustadt

Aus unserem Nachrichten-Archiv

Die hier zitierten Berichte spiegeln keine offizielle Meinung unserer Gemeinden wider. Sie dienen der allgemeinen Information. Die Quelle ist jeweils angegeben. Die Nachrichten entsprechen dem angegeben Stand und können inzwischen überholt sein.
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Thomas Meyerhöfer

Thomas Meyerhöfer, Motor von Nightlightstation-

ACHTUNG: Aktualisierung!

Thomas Meyerhöfer arbeitet bereits seit Jahren nicht mehr für Nightlightstation, sondern für "Lifehouse", ebenfalls in Bergneustadt. Hier ein Link auf seinen privaten Blog.
Hier tummelt sich
Thomas Meyerhöfer auf Instagram.